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Wie erlebt ihr den «Lockdown» unseres Hobbys?



Liebe Hobbyköche

Vielleicht geht es euch auch so: Zuerst der Lockdown und wir konnten weder die Schulhausküche noch sonstige Lokalitäten für unser Hobby nutzen. Und seit den Sommerferien die «neue Normalität», das heisst aber noch lange nicht, dass uns die Schulhausküchen oder andere Lokalitäten uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Wenn wir unser Hobby in der Gemeinschaft leben möchten, brauchen wir dafür eine Küche.

Wir wollen gemeinsam kochen, speisen und unseren Spass daran haben. Kleine Gruppen mit 4-5 Mitglieder können das recht problemlos bei jemandem zu Hause machen und dann zum Dank für die Küchenbenutzung die Gattin zum Essen einladen. Bei grösseren Gruppen von 8-12 Mitgliedern ist das nicht realistisch. Diese treffen sich zum Kochen meistens in einer Schulhausküche, andere in Altersheimen etc. Räumlichkeiten in solchen Institutionen sind zur Zeit nur unter erschwerten Bedingungen für auswärtige benutzbar.

Von uns Chuchimanne verlangte die Schule in den letzten Tagen, dass wir die Küche nach Gebrauch «professionell gereinigt und vollständig desinfiziert übergeben sowie ein schriftlich verfasstes Schutzkonzept für unsere Treffen vorlegen». Die Reinigung ist sowieso gewährleistet und ein Schutzkonzept bei rund 10 Manne machbar.

Desinfizieren von Räumlichkeiten, Geräten, Geschirr und Besteck? Das ist innert nützlicher Frist kaum machbar. Zudem sind wir ältere Hobbyköche gefährdeter als Schüler und sollten wenn schon eine desinfizierte Küche übernehmen – was so nicht stattfindet. Wir Hobbyköche sollten uns darauf einstellen, dass uns dieser widrige Zustand bis weit in das nächste Jahr begleiten wird.

Kochen kann jeder problemlos bei sich zu Hause und das tut jeder ernsthafte Hobbykoch regelmässig. Das Kochen in der Gruppe ist zur Zeit jedoch problematisch – weniger wegen der Gruppe – denn eher in der Benutzung der Räumlichkeiten wie Schulhausküche etc.


So haben wir uns bisher beholfen


Im Juni haben wir ein «Home-Cooking» veranstaltet. Der Abendchef hat das Menü zum Thema Wiener Küche geplant, den Einkauf gemacht und für jeden Chuchima mit beträchtlichem Aufwand ein Paket mit Lebensmitteln, Menü und Zeitplan zusammengestellt. Aufgabe: Jeder kocht zu Hause für sich und seine Gattin / Partnerin das Menü gemäss den Vorgaben und sendet Bilder der Teller vom 3-Gang-Menü.

An einem Freitagabend haben wir uns auf einem grossen Parkplatz getroffen und bei einem Glas Bier die Lebensmittel in IFCO Boxen den Chuchimanne übergeben. Übers Wochenende wurde das Menü zu Hause gekocht und bis am Sonntagabend Bilder davon zusammengetragen. Das war spannend und für einmal eine lustige Geschichte.

Im August haben wir uns auf einem grossen Grillplatz getroffen und ein reduziertes Menü zum Thema Südtirol bereitet. Nach dem Hauptgang musste die Tischrunde unter Donnergetöse und ersten, dicken Regentropfen aufräumen und fand für den Dessert Unterschlupf in einem kleinen Blockhaus. Spannend, lässig-lustig und trotz engen Verhältnissen blieben wir corona-verschont.


Wie erlebt ihr den «Lockdown» unseres Hobbys?


Könnt ihr euch problemlos zu Kochabenden treffen? Welche Ideen habt ihr für das gemeinsame Kochen oder wie setzt ihr das Kochen um? Gibt es für zum Beispiel das Desinfizieren einer Schulhausküche eine praktikable Lösung? Geschirrspülmaschine ausräumen und das eigene Geschirr einräumen kann keine Lösung sein, denn beim Herausnehmen der Sachen muss man gezwungenermassen alles anfassen…

Mach mit und sende ein paar Zeilen mit Bilder (hochauflösend) zu dem Thema, das so manche Kochgruppe zur Zeit beschäftigt an unsere Redaktion:

Christoph Bachmann
Redaktion Kochlöffel SCKM
Fällmisstrasse 41
8832 Wilen b. Wollerau
bachmann.sckm@gmail.com



Spass am Herd

Hans Utz


 

© SCKM Schweizer Club kochender Männer · info@sckm.ch

 

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