Seine alljährliche Generalversammlung führte die Mitglieder des Schweizer Clubs Kochender Männer (SCKM) am 13. Juni 2026 nach Zug in den Siehbachsaal. Nebst der Behandlung von Traktanden war das gesellige Zusammentreffen wichtigster Teil der samstäglichen Veranstaltung.
Die Organisation lag in den Händen der Region Zentralschweiz unter Führung der Zuger Gnüsser Chuchi mit Unterstützung durch den Zentralvorstand des SCKM. Präsident Paul Blöchlinger – auch als Kräuterpaul bekannt – führte durch die Vereinsgeschäfte.
Vierzig Mitglieder und einige Gäste, darunter Grossmarmit Rolf Moser von der Confrérie de la Marmite Schweiz folgten der Einladung. Zu Beginn gedachte man den im vergangenen Jahr verstorbenen Clubangehörigen, besonders Ehrenmitglied Albert Schwarz, der sich viele Jahre sehr stark für den SCKM engagiert hatte.
Reibungslos konnten alle Traktanden behandelt werden und wurden fast ausnahmslos einstimmig genehmigt. Trotz einem Defizit wurde der Jahresrechnung pro 2025 kommentarlos zugestimmt, umso mehr als die Budgets 2026/2027 positiver Ergebnisse enthalten.
Verdiente Ehrung
Aus dem Zentralvorstand verabschiedet wurde Vizepräsident Wolfgang Stiefel, seit 1992 Mitglied des Clubs und die letzten zwanzig Jahre sehr aktiv im Vorstand tätig. Er pflegte und pflegt noch immer auch freundschaftliche Beziehungen zu den Hobbyköchen in Deutschland, wo er sich bereits zur Teilnahme am traditionellen «Kochen im Grünen» in Ketsch (Rhein-Neckar-Kreis) angemeldet hat.
Mit Würdigung durch Kräuterpaul und Laudatio von Ehrenpräsident Koni Ritter wurde der begeisterte Hobbykoch Stiefel zum Ehrenmitglied ernannt. Leider konnte er aus kurzfristig aufgetretenen, kleinen gesundheitlichen Problemen nicht anwesend sein.
Walter Gerig trat als Regionalleiter Ostschweiz zurück, seine Aufgabe wurde nun von Martin Looser übernommen. Kenntnisnehmen musste die Versammlung, dass sich die Region Zürichsee im April auflöste.
Mit kleinen Geschenken überraschte der Präsident seine aktiven wie auch ehemaligen Vorstandsmitglieder. Ohne Wortmeldung wurden auch die kleinen und hilfreichen Statutenänderungen angenommen.
Für die Übernahme der nächsten Generalversammlung haben sich die Vertreter der Region Ostschweiz bereit erklärt.
Gemeinschaftspflege nach dem geschäftlichen Teil
Der Apéro bildete den Übergang zum gemütlichen Teil des Tages. Kleine
Neckereien der beiden «komischen Kellner» trugen da, wie auch beim Mittagessen, zur fröhlichen Stimmung bei.
Mit einer kleinen Zeremonie öffnete Kräuterpaul die spendierte Melchiorflasche (18 l) Rotwein «Josanna Grand cuvée» aus dem Burgenland. Dieser schmeckte bestens zur Paella, zubereitet von Partykoch Häsi. Freudig genossen alle den köstlichen Schmaus.
In eine lustige Show zum Thema Romeo und Julia wurden auch verschiedene Hobbyköche zum Vergnügen aller mit einbezogen.
Und was gabs hier in Zug zum Dessert? Natürlich für jeden ein Stück Zuger Kirschtorte!
Das sonnige Wetter lud weiter zum Verweilen ein und zum Abschied konnten später alle noch ein «Bhaltis» mit kleinen Zuger Andenken mit nach Hause nehmen.
Einen besonderen Dank gilt den Helferinnen und Helfern bei Service, Abwasch und Aufräumen. Sie trugen ebenfalls bei zum guten Gelingen der SCKM-GV 2026 in Zug.
Dankeschön vom Präsidenten
Ein herzliches Vergeltsgott gebührt dem Cheforganisator Ernst Bürge und seinen Mannen aus der Zuger Gnüsser Chuchi. Mit viel Herzblut für den Schweizerischen Club kochender Männer haben sie im Vorfeld wie dann auch an der GV mit Freude und Können die anwesenden Vereinsmitglieder verwöhnt.
Somit kann eine sehr zufriedene Schar Hobbyköche auf eine wunderbare GV zurückblicken.
Herzlichst – euer SCKM Zentralpräsident
Kräuterpaul, Paul Blöchlinger
Text und Bilder
(c) Ernst Buerge
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